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Das Interreg Projekt “ Töpfe, Truppen, Taschenuhren“ geht seinen Weg entlang am Inn

Am 28. April 2017 wurde die Wanderausstellung“ Töpfe, Truppen, Taschenuhren“ feierlich in Oberaudorf eröffnet.
Alois Holzmaier (Zweiter Bürgermeister Gemeinde Oberaudorf)

Michael Steigenberger (Historischer Verein Audorf e.V. · technischer Koordinator des Projekts Töpfe, Truppen, Taschenuhren)

Prof. Walter Mayr (Vizepräsident "EUREGIO INNTAL - CHIEMSEE - KAISERGEBIRGE - MANGFALLTAL")

Dr. Elias Flatscher (Universität Innsbruck · wissenschaftlicher Koordinator des Projekts Töpfe, Truppen, Taschenuhren)
Alois Holzmaier (Zweiter Bürgermeister Gemeinde Oberaudorf) Michael Steigenberger (Historischer Verein Audorf e.V. · technischer Koordinator des Projekts Töpfe, Truppen, Taschenuhren) Prof. Walter Mayr (Vizepräsident "EUREGIO INNTAL - CHIEMSEE - KAISERGEBIRGE - MANGFALLTAL") Dr. Elias Flatscher (Universität Innsbruck · wissenschaftlicher Koordinator des Projekts Töpfe, Truppen, Taschenuhren)

Alois Holzmaier (Zweiter Bürgermeister Gemeinde Oberaudorf) begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste aus Tirol und Bayern und hob die gute interregionale Zusammenarbeit der PartnerInnen und ProjektleiterInnen hervor, welche viel Zeit und Engagement in die Vorbereitung investiert hatten. Euregio Inntal Vizepräsident Prof. Walter J. Mayr betonte in seiner Ansprache die historische grenzüberschreitende Bedeutung des Flusses Inn für die Grenzregion. Darauf möchte eben die vom historischen Verein Audorf in Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck und einer Reihe namhafter Wissenschaftler erarbeitete Wanderausstellung „Töpfe, Truppen, Taschenuhren: Handel und Wandel auf und am Inn (1550 – 1650)“ hinweisen. Bei dem von dem INTERREG Programm Österreich-Bayern 2014-2020 unterstützten Projekt sind neben den bayerischen Gemeinden Oberaudorf und Neubeuern auch das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim sowie die Tiroler Städte Kufstein, Schwaz und Hall beteiligt. All diese Orte werden von Mai bis November dieses Jahres für jeweils einige Wochen Schauplatz der Wanderausstellung sein.

Die Ausstellung entführt in die bewegte frühe Neuzeit, als die Bergwerke in Tirol noch einen wichtigen Wirtschaftszweig darstellten, der Handel auf und am Inn die Bevölkerung von Tirol und Bayern verband und somit beiden Seiten Vorteile brachte. Die Ausstellung behandelt das Handelsnetz und das Warenspektrum, den Währungsraum Tirol und Bayern, die Uferverbauungen, den Alltag der Schiffer und Schopper, gewöhnliche und außergewöhnliche Passagiere, den Bergbau und die Energiekrise der frühen Neuzeit.

Abgerundet wird das Programm durch einige Sonderthemen: die Münzprägung und Glasproduktion in Hall, die Truppentransporte auf dem Inn und die Zeitmessung in der frühen Neuzeit. „Wie immer ist es gegen Ende hin ein Haufen Arbeit und die Zeit wird knapp, aber wir sind zuversichtlich, dass wir den Besuchern ein vielseitiges, spannendes und lehrreiches Programm bieten können. Ohne unsere Partner in Bayern und Tirol hätten wir das nie geschafft!“, so der Kurator Dr. Elias Flatscher (Institut für Archäologien, Universität Innsbruck).

Ihren Anfang nimmt die Wanderausstellung in Oberaudorf: bis 11. Juni 2017 ist sie jeweils Dienstag und Sonntag von 14-18 Uhr im Audorfer Museum im Burgtor zu sehen. Anschließend geht es weiter nach Rosenheim ins Innmuseum und nach Neubeuern. Die Tiroler Städte Kufstein und Schwaz sind die folgenden Ausstellungsorte. Seinen Abschluss findet das grenzübergreifende Projekt in Hall in Tirol.