Ziel des Mittelprojekts ist es, mit Hilfe digitaler Unterstützung Grundlagen für eine nachhaltigere touristische grenzüberschreitende Mobilität im Euregio Inntal-Gebiet zu schaffen. Im Fall touristischer Mobilität ist es bereits in der Planungsphase des Urlaubs wichtig, Informationen über das (grenzüberschreitende) Verkehrsangebot und notwendige Fahrscheine zur Verfügung zu stellen. Hier können z.B. Webseiten, Apps und andere Kontaktpunkte wie Touristeninformationen in Betracht kommen. Im Urlaub angekommen sind neben maßgeschneiderten Tarifen vor allem Echtzeitinformationen über den aktuellen Status des Verkehrs (z.B. Staus, Verspätungen) relevant, um die Routenplanung aktuellen Gegebenheiten anzupassen.
Auch wenn es in der Grenzregion schon teils gute grenzüberschreitende Verbindungen gibt (z.B. Bahn) und auch aktuelle Informationen über das Mobilitätsangebot sowie verschiedene Ticket-Optionen, wie das Bayern-Ticket und das KlimaTicket Tirol zur Verfügung stehen bleibt einiges an Potenzial ungenützt. Das Projekt fokussiert folgende zwei Aspekten. Verfügbarkeit von grenzüberschreitenden Informationen über das Mobilitäts- und Tourismus-Angebot und dessen Status und Tarife und Tickets, die für die Nutzung des Angebots durch Touristen und Touristinnen wesentlich sind. Um diese Punkte zu adressieren, verfolgt das Projekt den Ansatz sowohl die Bedürfnissevon Kunden als auch von Mobilitätsanbietern zu erfassen, um dann Mobilitätsanbieter und Stakeholder von Tourismus und Verkehr aus den Verwaltungen der Grenzregion an einen Tisch zu bringen.
Leadpartner: Technische Hochschule Rosenheim
Projektpartner: Universität Innsbruck
Projektlaufzeit: 15.03.2024 – 14.03.2026
Gesamtvolumen: 99.560,80 €
EFRE-Mittel: 74.670,60 €


