Der grenzüberschreitende Ausflugsbus zum Chiemsee startet in seine zehnte Saison

15. Juni 2026

Lesezeit: 4 Minute(n)

Bereits zum zehnten Mal verbindet der grenzüberschreitende Ausflugsbus (MVV-Linie 482) in den Sommermonaten die Gemeinden Bernau am Chiemsee, Aschau im Chiemgau, Niederndorferberg, Niederndorf und Ebbs. Die beliebte Ausflugslinie verkehrt dieses Jahr vom 20. Juni bis zum 4. Oktober und bietet Gästen wie Einheimischen eine attraktive Möglichkeit, die schönsten Ziele zwischen Chiemsee und Kufsteinerland bequem und umweltfreundlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu entdecken.

Finanziert wird die Linie durch den Landkreis Rosenheim, den Verkehrsverbund Tirol (VVT), den Tourismusverband Kufsteinerland, die Gemeinden Bernau am Chiemsee, Aschau im Chiemgau, Niederndorf und Ebbs sowie die Euregio Inntal.

Die Ausflugslinie richtet sich sowohl an Urlaubsgäste als auch an die Bevölkerung der Region. Touristen erhalten die Möglichkeit, ihren Aufenthalt in Bayern und Tirol autofrei zu gestalten und auf beiden Seiten des Wildbichls neue Ausflugsziele zu entdecken. Gleichzeitig eröffnet die Linie auch Einheimischen neue Perspektiven auf ihre Heimatregion – sei es bei einem Ausflug an den Chiemsee, nach Aschau, Sachrang oder in die Tiroler Nachbargemeinden Ebbs und Niederndorf. Die Fahrt über die landschaftlich reizvolle Strecke zwischen dem Chiemgau und dem Tiroler Inntal macht dabei bereits den Weg zum Ziel.

Als einzige grenzüberschreitende Buslinie zwischen dem Landkreis Rosenheim und Tirol leistet die Linie 482 einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Mobilität und zur Vernetzung der Regionen beiderseits der Grenze. Sie zeigt eindrucksvoll, wie erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Ländern funktionieren kann.

Das attraktive Linienangebot umfasst die Route vom Schiffsanleger am Chiemseepark Bernau-Felden, Aschau im Chiemgau, Bergsteigerdorf Sachrang, Niederndorferberg, Niederndorf und Ebbs. Die Busse verkehren vom 20. Juni bis zum 4. Oktober viermal täglich an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen sowie zweimal täglich von Montag bis Freitag je Richtung grenzüberschreitend zusätzlich zu den regulären Fahrten in Bayern. Mit den Gästekarten der beteiligten Gemeinden ist die Nutzung des Busses kostenlos. Der genaue Fahrplan ist online abrufbar unter www.mvv-muenchen.de. und liegt zudem kostenlos in den Tourist-Informationen der beteiligten Gemeinden auf. Fahrgästen wird empfohlen, vor Fahrtantritt immer die MVV-App oder Online-Auskunft zu nutzen (https://efa.mvv-muenchen.de/).

Die erfolgreiche Fortführung der grenzüberschreitenden Ausflugslinie ist dem großen Engagement aller beteiligten Partner zu verdanken.

Die Euregio Inntal bedankt sich bei allen genannten Projektpartnern und darüber hinaus bei Kufstein mobil für die hervorragende Zusammenarbeit bei der Planung, Koordination und Umsetzung der Linie. Die erfolgreiche Kooperation aller Partner zeigt, dass grenzüberschreitende Mobilitätsangebote einen echten Mehrwert für Gäste und Einheimische schaffen und einen wichtigen Beitrag zu nachhaltigem Tourismus und klimafreundlicher Mobilität in der Euregio Inntal leisten.

Stimmen zum grenzüberschreitende Ausflugsbus:

Der Tiroler Mobilitätslandesrat René Zumtobel hebt den verkehrspolitischen Mehrwert der bewährten Ausflugslinie hervor: „Grenzen dürfen für gute Mobilität keine Endstation sein. Die Linie zwischen Chiemsee und Kufsteinerland zeigt seit zehn Jahren, wie grenzüberschreitender öffentlicher Verkehr im Alltag funktionieren kann: unkompliziert, verlässlich und mit einem echten Mehrwert für Gäste und Einheimische. Gerade im Ausflugsverkehr braucht es attraktive Alternativen zum eigenen Auto – und genau hier setzt dieser Bus an. Mein Dank gilt allen Partnerinnen und Partner, die dieses Angebot auch heuer wieder auf die Straße bringen.“

Landrat LK Rosenheim Otto Lederer: „Die grenzüberschreitende Verlängerung der MVV-Buslinie 482 in den Sommermonaten von und nach Tirol ist ein hervorragendes Angebot für Gäste, Urlauber und Einheimische und ein sehr gutes Beispiel dafür, was möglich ist, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Mobilität endet nicht an Grenzen, sie verbindet Menschen und Regionen. Mit dem grenzenlosen Ausflugsbus machen wir genau das. So werden die schönsten Ziele zwischen Chiemsee und Kufsteinerland erlebbar. Davon profitieren nicht nur die Menschen und Gemeinden, sondern auch der Tourismus und die gesamte Wirtschaft.“

Präsidentin der Euregio Inntal Barbara Schwaighofer:  Als Präsidentin der Euregio Inntal freut es mich besonders, dass diese grenzüberschreitende Buslinie dank des großen Engagements aller Partner auch heuer wieder angeboten werden kann. Sie stärkt nicht nur die Verbindung zwischen Tirol und Bayern, sondern zeigt auch, wie nachhaltige Mobilität über Grenzen hinweg gelingen kann. Mit attraktiven öffentlichen Verkehrsangeboten schaffen wir eine umweltfreundliche Alternative zum Auto und ermöglichen Gästen wie Einheimischen eine bequeme und klimafreundliche Freizeitmobilität.“

Bürgermeisterin von Bernau am Chiemsee Irene Biebl- Daiber.  Ich freue mich sehr, dass der Ausflugsbus auch dieses Jahr wieder Fahrt aufnimmt. Er bietet doch eine gute Möglichkeit, um das Auto stehen zu lassen – sei es, um grenzüberschreitend wandern zu gehen, sei es aber auch, um nach Felden zur Schiffsanlegestelle zu kommen.

VVT-Prokuristin Nicol Saxer: „Grenzüberschreitende Mobilität ist ein zentraler Baustein moderner Verkehrsplanung – denn Mobilität endet nicht an Landesgrenzen. Die Ausflugslinie zwischen dem Chiemsee und der Region Kufstein zeigt eindrucksvoll, wie gut Zusammenarbeit über Grenzen hinweg funktionieren kann. Sie schafft ein attraktives, umweltfreundliches Angebot und leistet damit einen wichtigen Beitrag zu nachhaltiger Mobilität in der Region.“

Herbert Reiter – Tourismuschef Aschau i.Chiemgau und Bergsteigerdorf Sachrang: :Die Linie 482 zeigt eindrucksvoll, dass nachhaltige Mobilität keine Grenzen kennt: An sieben Tagen in der Woche verbindet sie während der Sommermonate nicht nur Orte, sondern auch Menschen und Ausflugsziele – mit dem Priental als zentralem Bindeglied zwischen Chiemsee und Tirol.“, Herbert Reiter – Tourismuschef Aschau i.Chiemgau und Bergsteigerdorf Sachrang

Michael Weiß, Geschäftsführer TVB Kufsteinerland: Der 482er ist ein Best-Practice-Beispiel dafür, wie nachhaltige Mobilität und touristische Vernetzung erfolgreich zusammenspielen. Er stärkt die Verbindung zwischen dem Chiemgau und dem Kufsteinerland und eröffnet Gästen wie Einheimischen attraktive Möglichkeiten, die Region klimafreundlich zu entdecken.“

Oliver Kirchner Mobilitätskoordinator Bayern-Tirol für grenzüberschreitenden ÖV: Ich freue mich außerordentlich, dass es uns auch heuer trotz allgemein angespannter Haushaltslage gelungen ist, die grenzüberschreitende Linie für die Sommersaison zu sichern. Gerade für die bevorstehenden Sommerferien bietet der Bus eine echte Alternative zum eigenen Auto.

Fotonachweis: H. Reiter

Weitere Beiträge zu diesem Thema…