Neue Projekte für die Euregio Inntal Region: 175.000 Euro Fördermittel beschlossen

23. Juni 2026

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Am 12. Juni 2026 kam das Euregio Inntal Plus Gremium unter Leitung des Finanzreferenten und Ersten Bürgermeisters von Neubeuern, Christoph Schneider, im Rathaus von Neubeuern zusammen. Im Mittelpunkt der Sitzung standen die Beratung und Beschlussfassung über eingereichte Klein- und Mittelprojekte.

Seit der Förderperiode 2021–2027 besteht die Möglichkeit, bei der Euregio Inntal direkt Klein- und Mittelprojekte sowie People-to-People-Projekte einzureichen. Das Gremium genehmigte diesmal vier Mittelprojekte und ein Kleinprojekt und stellte dafür EFRE-Mittel in Höhe von rund 160.000 Euro zur Verfügung.

Die Themen der bewilligten Vorhaben sind breit gefächert. So wurde ein Projekt zur Belebung von Ortskernen durch kulturelle Angebote beschlossen. Ein weiteres Projekt umfasst die Errichtung einer zusätzlichen Haltestelle entlang der grenzüberschreitenden Buslinie. Ein drittes Vorhaben widmet sich der Vernetzung von kleinen und mittleren Unternehmen sowie Unternehmerinnen und Unternehmern aus dem Inntalraum mit Gründerinnen, Gründern und Start-ups. Darüber hinaus wird mit einem Projekt die regionale Holzarchitektur im Inntalraum gestärkt und der Inntaler Holzpreis weiterentwickelt. Ein weiteres Vorhaben beschäftigt sich mit Innovationen für ein einfacheres und unbürokratischeres Bauen sowie mit Forschungsansätzen im Bereich nachhaltiger Gebäude.

„All diese Projekte tragen zur Umsetzung unserer Grenzraumstrategie bei und kommen damit unserer Region, der Wirtschaft und den Menschen zugute“, betonte der Vorsitzende der Sitzung, Christoph Schneider.

Bereits vor einem Monat konnte das Projektauswahl Gremium fünf People-to-People-Projekte genehmigen (ca. 15.000 Euro EFRE-Mittel). Die eingereichten Initiativen decken ebenfalls ein breites Themenspektrum ab. So sind unter anderem ein Treffen der Tiroler und bayerischen Imkerverbände, ein Austausch der Filmfestivals im ländlichen Raum sowie ein gemeinsames Projekt zum Thema Lernpädagogik, ein Vorhaben zum Thema Care-Management und ein Musikprojekt zu nennen.

Geschäftsführerin Esther Jenningsg erläutert, dass das Interesse an den Fördermöglichkeiten in der laufenden Periode deutlich zugenommen habe. Besonders die neu eingeführte Förderung von People-to-People-Projekten mit einem Gesamtvolumen von bis zu 5.000 Euro habe sich bewährt. Immer mehr Gemeinden, Vereine und Organisationen wenden sich an die Euregio Inntal, um grenzüberschreitende Veranstaltungen und Begegnungen umzusetzen.

Nach der Gremiumssitzung ist vor der Gremiumssitzung: Die nächste Einreichmöglichkeit für People-to-People-Projekte ist bereits der 30. September 2026. Gleichzeitig laufen bereits die Vorbereitungen zur Weiterentwicklung der Grenzraumstrategie für die kommende Förderperiode. Sobald nähere Informationen zur Ausgestaltung des künftigen INTERREG-Programms vorliegen, werden diese an die Mitglieder, Kooperationspartner und die interessierte Öffentlichkeit weitergegeben, so Euregio Inntal Präsidentin Barbra Schwaighofer

Informationen zu den Fördermöglichkeiten der Euregio Inntal im Rahmen des INTERREG Bayern–Österreich-Programms finden Sie auf der Homepage der Euregio Inntal unter www.euregio-inntal.com oder gerne im Rahmen eines persönlichen Beratungsgesprächs in der Geschäftsstelle der Euregio Inntal.

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