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Gelebter Klimaschutz in Bayern & Tirol – eine grenzüberschreitende Veranstaltungsreihe diesmal zum Thema Mobilität

Die Grenzüberschreitende Ringveranstaltung ging diesmal unter dem Titel „Regionale Initiativen in Bayern & Tirol für die Mobilität von morgen“ im Veranstaltungszentrum Münster an den Start.

Am Mittwoch, den 01.06.2022 luden die 12 ProjektpartnerInnen zur 3. Veranstaltung im Rahmen des Interreg Bayern-Österreich Projektes „Gelebter Klimaschutz Bayern/Tirol“. Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister von Münster, Thomas Mai, und die ProjektpartnerInnen vertreten durch Rainer Unger, Manager der Klima- und Energiemodellregion Alpbachtal und Esther Jennings, GF der Euregio Inntal, eröffnete Prof. Markus Mailer von der Universität Innsbruck den Vormittag mit seinem Fachvortrag „Was bedeutet die Verkehrswende für den ländlichen Raum?”. Im Anschluss erläuterte Rene Schader, GF der Ummadum, die Möglichkeiten von Mobilitysharing im ländlichen Raum.

Zur gestrigen Veranstaltung „Regionale Initiativen in Bayern & Tirol für die Mobilität von morgen“ der Ringveranstaltungsreihe Gelebter Klimaschutz kamen rund 50 TeilnehmerInnen. Darunter Bezirksrat Sebastian Friesinger wie Bürgermeister aus Bayern und Tirol sowie die VertreterInnen der lokalen Aktionsgruppen und Regionalmanagements.

Kern der Ringveranstaltungen ist, neben den Fachvorträgen, die gegenseitige Vorstellung regionaler Initiativen aus dem Euregio Inntal Raum um voneinander zu lernen und Gutes zu kopieren: Marko Just vom Landratsamt Traunstein stellte die Entwicklung der Chiemseeringlinie vor, Manuel Tschenet von Kufstein Mobil sprach zum VVT Regiorad, Rainer Unger von der KEM Alpbachtal präsentierte eine  regionale Bestellaktion für ökosozial in Österreich produzierte e-Ladeboxen, Katharina Voggenauer vom Landratsamt Rosenheim stellte das On-Demand-Service Rosi-mobil vor, Felix Weiß von der Überall GmbH überzeugte mit einem E-Carsharing-System im Landkreis Rosenheim, Renate Doppelbauer von der KLAR Alpbachtal sprach zu dem Interreg Projekt Pro-BYKE Münster und Kolja Zimmermann, LAG Chiemgauer Alpen, stellte die neuen Handbikewege im Chiemgau vor.

In einer von Kolja Zimmermann moderierten Diskussionsrunde wurde den Hindernissen bei der Mobilitätswende nochmal auf den Zahn gefühlt. Vier Stunden waren fast zu kurz für dieses zukunftsentscheidende Thema, darin waren sich alle Anwesenden einig. Doch die gemeinsame Kooperation der ProjektpartnerInnen endet noch lange nicht und so wurde gestern schon die Idee für die nächste gemeinsame Veranstaltung geboren, welche dann 2023 stattfinden wird.