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Neue Fördermöglichkeiten im Interreg Bayern-Österreich Programm und stärkere Vernetzung im Euregio Inntal Raum

Mit diesem Jahr beginnt nun die neue Förderperiode des Interreg Bayern-Österreich Programms mit einer Neuerung: Die Euregio Inntal hat eine umfassende Grenzraumstrategie „Gemeinsam in eine grüne und digitale Zukunft – eine starke Kooperation“ (https://euregio-inntal.com/grenzraumstrategie-euregio-inntal/) ausgearbeitet und wird hierfür Projekte in der Grenzregion Tiroler Unterland/Landkreis Rosenheim/kreisfreie Stadt Rosenheim und Landkreis Traunstein genehmigen können.

Am 19. Mai 2022 fand hiezu die Auftaktpressekonferenz der Euregio Inntal Grenzraumstrategie sowie zur neuen Förderperiode des Interreg Bayern-Österreich Programm im Blaahaus Kiefersfelden statt. Mit der neuen Programmperiode 2021-2027 des Interreg Bayern-Österreich Programms richtet sich auch die Euregio Inntal neu aus und wird in den nächsten Jahren Fokus auf die Themenschwerpunkte Wirtschaft, Mobilität und Tourismus mit dem Querschnittsthema Klimaschutz und Nachhaltigkeit legen, erläuterte Sigrid Hilger von der Regionalen Koordinierungsstelle des Landes Tirol. So können AntragsstellerInnen Kleinprojekte mit einem Gesamtvolumen bis zu 35.000€, Mittelprojekte mit einem Gesamtvolumen bis zu 100.000€ wie auch people2people-Projekte bis zu 5.000€ bei der Euregio Inntal einreichen. Klein- und Mittelprojekte können innerhalb der drei Themenschwerpunkte Wirtschaft, Mobilität und Tourismus eingereicht und umgesetzt werden. Der Euregio Inntal Präsident Christoph Schneider streicht auch die neue Fördermöglichkeit der people2people Projekte heraus, mit welchen vor allem die Menschen in der Region und kleinere Vereine an die Möglichkeit der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit herangeführt werden sollen. So können gemeinsame Konzerte, Workshops, wie auch gegenseitige Schulbesuche mit Präsentationen, kleine grenzüberschreitende Sportveranstaltungen mit der p2p-Maßnahme gefördert werden. Für alle drei Fördermöglichkeiten, wie auch bei den Großprojekten des Kooperationsprogramms Interreg Bayern Österreich (https://www.interreg-bayaut.net/programm/prioritaten-und-spezifische-ziele/), gilt ein Fördersatz von 75 Prozent. Über Klein-, Mittel- und p2p Projekte wird das Euregio Inntal Plus Gremium entscheiden.

So lud am 20. Mai 2022 die Euregio Inntal zur konstituierenden Sitzung des Euregio Inntal Plus Gremium in Neubeuern ein, welches in Zukunft für die Auswahl der Projekteinreichungen zuständig ist. Neben einigen Euregio Inntal Präsidiumsmitgliedern sind auch externe Institutionen, wie das Regionalmanagement KUUSK, KEM Alpbachtal, Kufstein mobil sowie die Energiezukunft Rosenheim (ezro) und einige mehr im Gremium vertreten und somit bündelt sich hier die Expertise aus verschiedenen Branchen der Grenzregion. Bei dieser Sitzung vertrat Dominik Hartmann die Verwaltungsbehörde des INTERREG-Programms Bayern-Österreich und stellte das Kooperationsprogramm allgemein, wie auch die Einbettung der Euregionalstrategien den Gremiumsmitgliedern vor.

Die ersten Klein-, Mittel- und p2p Projekte können bis zum 30. September bei der Euregio Inntal eingereicht werden. Interessierte melden sich bitte bei der Geschäftsstelle der Euregio Inntal telefonisch oder per Mail.

Euregio Inntal – Chiemsee – Kaisergebirge – Mangfalltal
Geschäftsstelle:
GF: Mag. Esther Jennings
Südtiroler Platz 12
6330 Kufstein

Tel:  +43 (0) 660 6790866
Email: office@euregio-inntal.com
HP: www.euregio-inntal.com