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So war die Kick Off zum EUREGIO- ALMPROJEKT

Sensibilisierung und Networking für den bayerischen- Tiroler Alpenraum in Bezug auf die Almwirtschaft; insbesondere für Bergwander- und NaturführerInnen
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15. November 2016 wurde das Interreg Kleinprojekt „AlmführerInnenfortbildung „ vom Regionalen Lenkungsausschuss Mitte genehmigt und nahm nun seinen BeginBei der Kick Off am 26.01.2017 im Kursaal des Rathaus Oberaudorf kamen rund 60 TeilnehmerInnen aus der Almwirtschaft, Gemeinden , Tourismus, Behörden sowie MedienvertreterInnen aus Bayern und Tirol.

Neben angeregten Diskussionen und Beiträgen waren sich alle einig: In Bayern wie in Tirol stellen die Almwirtschaften nicht nur ein wichtiges Kultur- und Naturerbe dar, sondern sind immer noch notwendiger/wichtiger Bestandteil zur Förderung unserer Lebensqualität.

Euregio Präsident Hubert Wildgruber bedankte sich herzlich bei den vielem UnterstützerInnen. Vor einem Jahr, so Wildgruber,  hatte man sich schon auf der Wildbichlalm zusammen gesetzt und erste Ideen geschmiedet, mit welchem Vorhaben man den Almbetreiben im Grenzraum behilflich sein könnte.

Mit den Jahren ist bei vielen Menschen das Wissen über Almen und deren Rolle für unser tagtägliches Leben verloren gegangen. Gästen und Einheimischen (SchülerInnen) muss wieder vermehrt Wissen über die soziale, wirtschaftliche und ökologische Bedeutung der Almen vermittelt werden. -Das vorliegende Vorhaben soll dabei helfen. Wie?

Mit dem Vorhaben sollen in erster Linie Bergwander- und NaturführerInnen im Zuge einer neu erstellten Kurzfortbildung Wissen über die Almwirtschaft im bayrisch- Tiroler Grenzraum erlangen, um so bei ihren Führungen am Berg, bzw. in der Natur den TeilnehmerInnen Wissen zu vermitteln und diese auch für die Bedeutung der Almbewirtschaftung zu sensibilisieren. Weiters soll über diese Multiplikatoren die breite Öffentlichkeit, Gäste und Einheimische (SchülerInnen) zu diesem Thema besser aufgeklärt werden. Die Zusammenarbeit der TVBs, Tourismusinformationen und Gemeinden in Bezug auf Almwirtschaften soll verstärkt werden. Das Konzept zur Schulung Almführer soll allen hier ansässigen Institutionen kostenlos zur Verfügung stehen, so dass eine möglichst breit angelegte Aufklärung stattfindet. Durch die o. g. Ziele und Maßnahmen soll nicht zuletzt die Almwirtschaften selber als Natur- und Kulturerbe in Wert gesetzt werden. Es wird ein Fortbildungskonzept (samt Leitfaden) erstellt und 2 (Pilot) Fortbildungsveranstaltungen für Natur- und Bergführer durchgeführt.  Mit einem öffentlichen Symposium unmittelbar an der Grenze wird das Konzept der breiten Öffentlichkeit, VertreterInnen der Land- und Almwirtschaft und Bildungsstätten, Schulklassen vorgestellt und mit ReferentInnen Fachwissen vermittelt. Am Nachmittag selbigen Tages werden die ausgebildeten Natur- und Almführer den SymposiumsteilnehmerInnen das Erlernte anhand einer Führung demonstrieren.

Das Datum für das Almführer Symposium steht schon fest, es wird der 21. Juni 2017 ab 15:00 Uhr in Oberaudorf stattfinden-genaues Programm und Ort werden wir in Kürze bekannt geben.