Der Aufbau von regionale Versorgungstrukturen, welche Elemente der Steuerung, Koordination, Vernetzung und Kooperation enthalten, sind erklärte gesundheitspolitische Ziele für Tirol und Bayern. Dies kann als fachlicher und parteiübergreifender Konsens gesehen werden. Jedoch sind die gesetzlichen und regionalen Rahmenbedingungen, aber auch der Umsetzungsaktivitäten in beiden Ländern unterschiedlich.
Methodisch entsprechen die Ansätze, welche im Fokus dieses Projektes stehen, dem Care Management. Vorgaben und Leitlinien dazu wurden von den beiden Fachgesellschaften, der Deutschen Gesellschaft für Care und Case Management (DGCC) und der Österreichischen Gesellschaft für Care und Case Management (ÖGCC) entwickelt. Leitprojekte für das Care Management wurden in Tirol durch das LIV Tirol und in Bayern durch das Institut Social Impactor konzipiert und umgesetzt.
Zielsetzung ist eine vergleichende Betrachtung des Care Managements im Handlungsfeld des Gesundheitswesens zwischen den Konzepten und Umsetzungen in Tirol und Bayern unter vergleichender Berücksichtigung der Leitlinien der DGCC und ÖGCC.
Aus den Vergleichen sollen Gemeinsamkeiten / Unterschiede, Hürden / Erfolgsfaktoren und – wo möglich – Handlungsempfehlungen abgeleitet werden. Dabei sollen auch Schnittstellen zum Care Management in anderen Handlungsfeldern (bspw. Teilhabe, Rente, Arbeitslosigkeit) berücksichtigt werden.
Das geplante Symposium (Podiums- und Workshopveranstaltung) wird durch vier Online-Workshops, vorbereitet.
Leadpartner: Ökumenischer Sozialdienst Priental e.V
Projektlaufzeit: 15.06.2026 – 31.12.2026
Gesamtvolumen: 4.982,00 €
EFRE-Mittel: 3.736,50 €


