Gebäudetyp E – Holzbau

24. Juni 2026

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Im Bausektor besteht die Notwendigkeit „günstiger“ und „ressourcenschonender“ zu bauen, insbesondere mit regionalem Holz, um einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die an der gesamten „Wertschöpfungskette Holz“ beteiligten Protagonisten sollen in diesem Projekt zusammengebracht werden.

Der Freistaat Bayern hat in Kooperation mit der ByAK im Nov. 2023 mit der Realisierung von „19 Pilotprojekten“ gestartet, anhand derer konkrete Maßnahmen identifiziert werden sollen, die das Bauen „vereinfachen“ sollen. Die Erkenntnisse aus diesen Pilotprojekten, sowie die Erkenntnisse aus den Forschungsprojekten „Einfach Bauen“ in der City of Wood in Bad Aibling stellen auch den Holzbau vor neue Herausforderungen, die in der Planung von Gebäuden berücksichtigt werden sollten.

Der länderübergreifende Austausch bietet hier die Möglichkeit planerische, rechtliche, infrastrukturelle und fertigungstechnische Anforderungen miteinander zu vergleichen und so alternative und innovative Lösungen zu entwickeln. Exemplarische Fallbeispiele, beidseits der Grenze, sollen die Machbarkeit und Realisierbarkeit möglicher Lösungswege -sei es auf Gebäudeebene oder auf innovativen, „einfachen“ Bauteil- oder Detaillösungen- aufzeigen und diskutiert werden.

Nach Abschluss der Veranstaltungen werden die Erkenntnisse im Rahmen der Lehre im Sommersemester 2027 an der Technische Hochschule Rosenheim mit Studierenden der Fakultät für Holztechnik und Bau, sowie Architekturstudierenden in einer interdisziplinären Semesterarbeit dokumentiert, weiterentwickelt und so aufbereitet werden, dass eine Ausstellung entsteht, die am Ende der Projektlaufzeit (Herbst 2027) in Bayern und Tirol gezeigt wird.

Mithilfe dieses Projektes soll ein „Umdenken im Bau/Holzbau“ – in der Inntal-Region erfolgen, und die am Holzbau Beteiligten motiviert werden neue Lösungswege zu gehen. Das bereits vorhandene Wissen („Einfach bauen“, „Gebäudetyp e“, Verwendung von regionalem Holz, regionale Holzbearbeitung) soll hier anhand der Veranstaltungsreihe und durch die Präsentation von beispielhaften Projekten, bzw. Forschungsansätzen, verbreitet werden. Innovation muss gemeinsam, interdisziplinär gedacht werden. Durch dieses Projekt mit diesen Projektpartnern werden die Protagonisten/Experten zusammengebracht, um auch nach dem Projekt bestenfalls mit einem neuen “Mindset“ gemeinsam weiter zu „planen“, um den regionalen Holzbau voranzubringen und an die neuen Herausforderungen anzupassen.

Foto: Euregio Inntal

Leadpartner: Technische Hochschule Rosenheim
Projektpartner: proHolz Tirol, Bayerische Architektenkammer, Kammer der Ziviltechniker:innen für Tirol und Vorarlberg
Projektlaufzeit: 01.07.2026 – 31.12.2027
Gesamtvolumen: 57.765,60€
EFRE-Mittel: 43.324,20 €

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